Jaja, die Zeit rennt schon wieder... Und ich verbringe besonders meine Nächte mit endlosen Google-Recherchen. Jetzt hab ich mir also folgendes überlegt: nach den schriftlichen Prüfungen, also ungefähr in der letzten Januarwoche, schreibe ich ca. 100 Bewerbungen, von denen mich dann hoffentlich einer nimmt. Das hätte dann gleich zwei Vorteile: erstens einen psychologischen, dass ich dann, wenn ich schon mal was "in der Tasche" hab, gelassener in die mündlichen Prüfungen gehen kann und zweitens einen zeitlichen, wenn ich mich nämlich im Sommer doch zu ner Ausbildung entschließen sollte, dass ich dann nicht noch ein Jahr warten muss. Soweit zur Theorie. Das gewichtigste Argument ist aber wahrscheinlich, dass ich endlich mal was richtig handfestes haben will. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann war das Fernabi ja schon nur eine Verzögerungstaktik, die mir Zeit geben sollte, zu entscheiden, was ich eigentlich machen will. Wenn ich jetzt irgendwas studiere, ohne ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben, würde ich diesen Zustand nur künstlich verlängern. Das Problem ist nämlich, dass ich viele Studiengänge super spannend finde (z.B. Philosophie oder Musikwissenschaften) aber hinterher wahrscheinlich nicht so richtig was damit anfangen könnte. Außerdem will man ja auch irgendwann mal sowas wie ein eigenes Einkommen haben, statt immer nur Geld irgendwo reinzustecken. Schließlich und endlich ist es zur Abwechslung auch mal nicht schlecht, nicht ständig geistige Höchstleistungen bringen zu müssen. Ich denke, damit habe ich mir die Sache jetzt ausreichend schön geredet ^^ Studieren kann ich dann ja immer noch in meiner Freizeit, per Fernkurs soll das ja möglich sein, hab ich mir sagen lassen ;)
Sonntag, 30. Dezember 2012
Samstag, 15. Dezember 2012
Termine
Die Schulbehörde hat sich mal wieder selbst übertroffen. Im letzten Brief stand was vom 19.12. und dann kamen die Termine schon heute. Naja, tant mieux! Entgegen früherer Ankündigungen ist die erste Prüfung jetzt doch erst am 21.1. (Mathe) 23.1. Englisch, 25.1. Französisch und 28.1. Sozialkunde. Das ist sogar noch besser als im letzten Jahr, weil da immer noch ein Tag Zeit zum Wiederholen ist. Kann also nur besser werden. Nur bin ich für die jetzt eine vierstellige Nummer, die ihnen und allen anderen sagt, dass ich schon zum zweiten Mal dabei bin. Etwas diskriminierend, aber bürokratisch wahrscheinlich nötig, das so auseinanderzuhalten.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Anmeldebestätigung
Gerade als ich nach Hause gekommen bin, hab ich meine Bestätigung im Briefkasten gefunden! Damit hätte ich jetzt noch gar nicht gerechnet, aber umso mehr freu ich mich, dass das jetzt alles soweit in Ordnung zu sein scheint. Es steht zwar irgendwas da, dass nur diejenigen an der Prüfung teilnehmen können, die alle Unterlagen eingereicht hat und dass man die ggf. noch vervollständigen muss, aber nicht, ob was fehlt und wenn ja was genau. Also nehme ich an, dass das bei mir nicht der Fall ist. Außerdem steht da, dass man mit Erhalten dieses Schreibens nicht mehr von der Prüfung zurücktreten kann (außer im Krankheitsfall und dann auch nur mit Attest vom Arzt) also heißt das für mich im Umkehrschluss, dass ich auf jeden Fall an der Prüfung teilnehmen darf. *Juhu!* (Naja, wenn man bedenkt, dass es nur noch 36 Tag sind bis zur erstmöglichen Prüfung... Also ungefähr die Zeit, die man braucht, um 800km zu laufen) andererseits ist das alles in 166 Tagen dann endgültig vorbei, so oder so, also ein relativ überschaubarer Zeitraum.
Sonntag, 2. Dezember 2012
Nach der Anmeldung
Donnerstag, 29. November 2012
Anmeldung
Letztlich hab ich mich jetzt doch gegen den Mathe-LK entschieden. Dann muss ich mich in Englisch halt ein bisschen mehr anstrengen. Eigentlich muss man nur in so einem gewissen Scanmodus sein, dass jedes Wort irgendwas zu bedeuten hat. Ansonsten schreibt man halt das was man zu sagen hat und dann noch mal das gleiche an Erklärungen und vorsichtshalber dann noch mal ein bisschen, falls das nicht reicht. Ist ja immerhin Abitur, also muss man sich da schon ein bisschen Mühe geben. Aber wird alles. Irgendwie. Hoff ich.
Samstag, 17. November 2012
Etre réaliste
Ein Tipp für alle Sprachbegeisterte und Masochisten. Ursprünglich hatte ich ja vor, bis Januar "A la récherche du temps perdu" zu lesen, aber wenn ich das wirklich genau nach Anleitung machen würde, käme ich da wohl nicht über den ersten Band hinaus. Also hab ich mir jetzt ein anderes, möglichst langes, aber leichteres Werk ausgesucht, und zwar Twilight. Zugegeben, zwischen Marcel Proust und Stephenie Meyer klafft ein kaum zu überbrückender Abgrund, aber an dieser Stelle, 8 Wochen vor der Prüfung (OMGOMG!) muss man anfangen, ein bisschen tiefer zu stapeln. Hauptsächlich geht es bei der Übung ja darum, ein Gefühl für die Sprache zu kriegen und nicht Unmengen an Vokabeln zu lernen, die man später doch nicht braucht bzw. im Wörterbuch nachschlagen kann. Und da mir dieses "oeuvre" beim Lesen auf Englisch schon so vorkam, als könnte man es nach der zweiten Unterrichtsstunde bereits komplett verstehen, dachte ich, das ist genau das, was ich brauche! (Zudem ein gutes Negativbeispiel für meine schriftstellerischen Ambitionen) nach den schriftlichen lese ich es dann einfach noch mal auf Spanisch ^^
(Vielleicht, wenn ich alle 7 Bände in der Bibliothek finde, nehme ich auch Harry Potter, da wär dann beim Lesen auch noch etwas mehr Genuss dabei ^^)
Donnerstag, 1. November 2012
Echt schon November?!
Meine Busfahr-Karriere ist grade wieder ein bisschen vorbei, wegen kalt und so. Außerdem hab ich einen Tag den Fehler gemacht, nicht los zu wollen, und ab da war es erst mal nichts mehr mit der Motivation, wobei das auch nicht ganz richtig ist. Motivation ist schon vorhanden, aber es fällt mir zunehmend schwer, bei all dem Zeug, was ich noch erledigen muss (bzw. will) den Überblick zu behalten.
Außerdem hab ich mal wieder festgestellt, dass es auf Außenstehende irgendwie befremdlich wirkt, wenn man sagt, man würde den lieben langen Tag nichts anderes machen als lernen (vorzugsweise auch noch Mathe, das Lieblingshassfach aller geplagten Ex-Schüler) Dazu kommen dann noch (Murphy und so) gewisse Situationen auf, die man so in seiner Zeitplanung nicht berücksichtigt hat, da kann (und will) man dann natürlich auch nicht sagen "Du, sorry, meld dich doch noch mal, wenn ich mein Abi fertig hab"...
Also wieder mal die leidige Situation: Wie schaffe ich, die Zeit, die ich habe, effektiv zu nutzen, ohne gleich wieder in utopische Pläne abzudriften? Antwort wie immer: Wahrscheinlich gar nicht, aber wie ich letztens bei einer hitzigen Debatte über ein viel zu weich gekautes Thema der Meinung war, nur weil man schon im Vorfeld weiß, dass ein 100%iges Ergebnis nicht möglich ist, muss man trotzdem versuchen, in seinen Bemühungen möglichst dicht an dieses Ergebnis heranzukommen. Andernfalls wird man immer hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben und früher oder später in Missmut versinken.
Meine neute Masche ist es jetzt, mir den Wecker auf 6 Uhr zu stellen und dann so lange liegenzubleiben, bis ich eine Mathe-Aufgabe falsch beantwortet hab. Dadurch liege ich zwar oft noch Stunden päter im Bett, aber immerhin hab ich meine mathematischen Fähigkeiten so schon dramatisch verbessert (ich sag nur: Polynomdivision im Kopf lösen - kein Problem! ^^) Jetzt muss ich langsam anfangen, das angehäufte Wissen etwas zu strukturieren und dann am Ende wirklich nur noch das zu machen, was tatsächlich prüfungsrelevant ist und nicht nur "nice to have".
Jetzt ist es noch genau einen Monat hin, bis ich mich für die endgültige Verteilung meiner Fächer entscheiden muss. Ich hab mir jetzt vorgenommen, wenn ich bis dahin in allen Tests mindestens Gold erreicht hab und in die meisten MINT-Aufgaben (inkl. LK) mindestens 85% erzielen kann (was später 13 Punkten entsprechen würden), dann werd ich es mit dem Mathe-LK noch mal versuchen, glaub ich.